Die unsichtbare Zahnkorrektur ist der Weg zu einem perfekten Lächeln.
Bei dem Gedanken an eine Zahnkorrektur haben Sie sich vielleicht bisher von einer zeitaufwendigen, umständlichen Behandlung mit herkömmlichen Metallspangen abschrecken lassen.
invisalign ist die zeitgemäße Therapie der Zahnkorrektur - dies bedeutet Zahnschönheit ohne Metallspangen.
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Mit Hilfe der invisalign-Behandlung können Zahnfehlstellungen wie schiefe und gedrehte Zähne, sowie Zahnlücken und Zahnengstände individuell behandelt werden. Die Behandlungsgeräte - sogenannte Aligner - sind dünne, transparente Schienen, die der Patient selbst nach Belieben einsetzen und herausnehmen kann, Die durchsichtigen Behandlungsschienen bedingen keinerlei Einschränkungen der Lebensqualität. Beim Sprechen und Lachen bleibt der Aligner fast unsichtbar, zum Essen wird er herausgenommen. Die Aligner produzieren Zahnbewegungen in vielen kleinen Schritten von nur wenigen Millimeterbruchteilen. Die Behandlungszeit und die Kosten entsprechen in etwa denen herkömmlicher festsitzender Apparaturen.
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Lächeln Sie sich gesund!
Es ist nicht nur eine Frage der Schönheit!
Die Vorteile der invisalign-Methode gegenüber einer herkömmlichen, festsitzenden Zahnspange sind nicht nur in der Ästhetik begründet.
Es ist eine Frage der Gesundheit!
70% aller Dreißigjährigen und 80% aller Vierzigjährigen leiden unter Parodontose. Eine korrekte Zahnstellung und optimale Mundhygiene können Zahnfleischerkankungen und Zahnlockerungen erfolgreich heilen und langfristig verhindern helfen.
Die invisalign-Methode
sorgt für Ihre medizinisch korrekte Zahnstellung, bei gleichzeitiger Wahrung einer optimalen Mundhygiene durch Herausnehmbarkeit der Spange..
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invisalign - die nahezu unsichtbare Zahnkorrektur
Ein kurzer aber informativer Überblick
invisalign ist eine Methode, durch die Zahnfehlstellungen mit Hilfe einer Reihe maßgefertigter, nahezu unsichtbarer und herausnehmbarer Schienen, sog. Aligner korrigiert werden.
Mit einem neuartigen Computerverfahren, dem ClinCheck, lassen sich der Behandlungsverlauf und das Behandlungsergebnis im Voraus visualisieren.
Die Methode der Fa. Align Technology bietet die Möglichkeit der nahezu unsichtbaren kieferorthopädischen Zahnkorrektur. Anders als herkömmliche Zahnklammern, die aus Drähten und Metallteilen bestehen, arbeitet das invisalign-System mit einer Serie durchsichtiger Zahnschienen, so genannten "Alignern". Die Aligner sind so unauffällig, dass sie beim Tragen vom Umfeld der Patienten kaum bemerkt werden.
Mit Hilfe modernster 3D-Computertechnologie ist jeder Aligner so konzipiert, dass er sich exakt den Zähnen anpasst und diese Tag für Tag, Millimeter für Millimeter in die durch den individuellen Behandlungsplan vorgesehene Richtung bewegt. Im Gegensatz zu den herkömmlichen fest sitzenden Apparaturen, bietet invisalign zudem den ganz entscheidenden Vorteil, dass die Schienen zum Essen und Zähneputzen ganz einfach herausgenommen werden können.
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Die Behandlung mit invisalign kann nur bei regelmäßigem Tragen der Aligner erfolgreich sein. Der Kieferorthopäde empfiehlt daher, die Schienen ca. 22 Stunden am Tag (d.h. außer beim Essen und bei der Zahnpflege) zu tragen.
Da die Aligner die Zähne in exakt festgelegten Einzelschritten bewegen, müssen die Schienen unbedingt in der vom Kieferorthopäden vorgeschriebenen Reihenfolge getragen werden. In der Regel wird jeder einzelne Aligner nach einer jeweils ca. 14-tägigen Behandlungsphase durch einen neuen ersetzt.
Hat sich ein Patient für eine Behandlung mit der invisalign-Methode entschieden, werden nach Abformung des oberen und unteren Zahnbogens virtuelle Modelle hergestellt. Ein dreidimensionales Diagnostik- und Planungsprogramm ermöglicht die Erfassung der Zahnbögen, die Simulation des kompletten Behandlungsablaufes und des Ergebnisses. Computergestützt wird die Anzahl der Schritte berechnet mit denen die Zahnstellung in kleinsten Schritten (Bruchteile von Millimetern) korrigiert werden soll.
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Häufig gestellte Fragen zum Tragen der invisalign-Schienen
F: Was mache ich, wenn die Aligner nicht genau passen?
A: Sollte es vorkommen, dass Ihre Aligner nicht genau auf Ihre Zahnreihe passen, informieren Sie bitte sofort Ihren invisalign Behandler.
F: Ist die Behandlung mit invisalign schmerzhaft?
A: Erfahrungen haben gezeigt, dass in den ersten Tagen nach dem Einsetzen einer neuen Schiene ein leichtes Druckgefühl auftreten kann. Dies ist jedoch normal und vielmehr ein Zeichen dafür, dass die invisalign Schienen arbeiten, um Ihre Zähne in die gewünschte Richtung zu bewegen. Falls dieses Druckempfinden nach wenigen Tagen noch nicht abgeklungen sein sollte, kontaktieren Sie bitte Ihren invisalign Behandler.
F: Beeinflusst das Tragen der Aligner meine Aussprache?
A: Wie bei allen kieferorthopädischen Behandlungen kann auch invisalign die Aussprache leicht beeinflussen. Diese Beeinträchtigung verschwindet jedoch nach kurzer Zeit, sobald sich die Zunge an das Tragen der Aligner gewöhnt hat.
F: Gibt es Einschränkungen bei der Auswahl der Nahrungsmittel?
A: Nein. Der große Vorteil von invisalign besteht schließlich darin, dass Sie die Aligner - im Gegensatz zu den herkömmlichen kieferorthopädischen Apparaturen - jederzeit herausnehmen können. Dadurch können Sie essen und trinken, was immer Sie möchten.
F: Kann ich Heiß-/Kaltgetränke zu mir nehmen, während ich die Aligner trage?
A: Während Sie die Aligner tragen, sollten Sie nur Wasser bzw. kohlehydratfreie (d.h. keine Karies verursachenden) Getränke trinken. Um Verfärbungen zu vermeiden, empfehlen wir, mit eingesetzten Alignern generell nicht zu essen oder zu trinken.
F: Kann ich mit eingesetzten Alignern Kaugummi kauen?
A: Nein. Der Kaugummi bleibt an der Schiene hängen. Die Aligner sollten für den Verzehr jeglicher Art von Nahrungsmitteln und Snacks herausgenommen werden.
F: Darf ich mit Alignern rauchen?
A: Da Nikotin die Aligner verfärben kann, raten wir davon ab, während des Tragens der Schienen zu rauchen.
F: Was mache ich, wenn ein Aligner verloren oder kaputt geht?
A: Im Falle des Verlustes oder Bruches einer Schiene informieren Sie bitte Ihren invisalign Behandler - er hilft Ihnen umgehend weiter.
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Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie
Stellungnahme der DGKFO zur Invisalign-Methode
Stand: Januar 2004
Die DGKFO hat im September 2001 eine vorläufige Stellungnahme zum Invisalign-System veröffentlicht. Seitdem liegen weltweite klinische Erfahrungen mit dieser Behandlungsmethode vor. Es erscheint deshalb angebracht, eine neue, aktualisierte und in Teilen modifizierte Stellungnahme abzugeben.
In Deutschland wurde das Invisalign-Verfahren zur Korrektur von Zahnfehlstellungen im Februar 2001 eingeführt. Das Konzept umfasst folgende Arbeitsschritte: Die mit einem additionsvernetzten Silikon erstellten Kieferabformungen werden gescannt. Auf der Basis des Dysgnathiebefundes erfolgt nach Vorgabe des Behandlers eine computergestützte, dreidimensionale Simulation der gewünschten Zahnbewegungen. Mit Hilfe eines präzisen Stereolithographieverfahrens wird eine Serie von transparenten Kunststoffschienen (Alignern) gefertigt, mit denen die Zahnstellung in kleinen Schritten korrigiert werden kann. Im Normalfall wird eine Schiene 14 Tage lang getragen, ehe die nächste eingesetzt wird. Für einfache Zahnstellungskorrekturen werden 15 bis 30 Aligner benötigt, für umfangreiche und komplexe Zahnbewegungen (z.B. nach Zahnextraktionen) liegt die Anzahl der Schienen zwischen 30 und 60, in Einzelfällen sogar darüber hinaus. Die Schienen müssen mit Ausnahme der Mahlzeiten, nach denen eine gründliche Zahnreinigung zu erfolgen hat, ständig getragen werden.
Das Bewegen von Zähnen mit Kunststoffschienen ist grundsätzlich nicht neu. Miniplastschienen, Positioner oder verwandte elastische Geräte werden seit Jahrzehnten mit Erfolg zur Stabilisierung des Behandlungsresultates und zur Durchführung geringgradiger Zahnstellungskorrekturen eingesetzt. Das gesamte Konzept basiert auf einer Idee von H.D. Kesling, der bereits 1945 eine Therapie mit elastischen Geräten vorschlug, deren Herstellung auf verschiedenen set up Modellen mit schrittweiser Annäherung an das Behandlungsziel erfolgen sollte.
Neu an der Invisalign-Methode ist das von der Firma Align Technology GmbH patentrechtlich geschützte, computergestützte Planungs- und Herstellungsverfahren der Schienen. Die Firma Invisalign Technology übernimmt damit im wesentlichen die Aufgabe eines zahntechnischen Labors, d.h. sie garantiert lediglich eine exakte Anfertigung der Schienen auf der Grundlage der kompletten eingesandten Planungsunterlagen. Für den Behandlungserfolg ist der Kieferorthopäde verantwortlich; ihm obliegt vor allem die Kontrolle des virtuellen Behandlungszieles (ClinCheck) , da dieses Basis für die gesamte Schienensequenz ist. In die detaillierte Behandlungsplanung, die interaktiv per Internet erfolgt, fließen 3 entscheidende Faktoren ein:
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Ausmaß der dreidimensionalen Zahnbewegung unter Berücksichtigung der parodontalen Ausgangssituation, Platzgewinn durch Zahnextraktion oder approximale Schmelzreduktion |
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Lage zusätzlicher Attachments (Kompositretention, Metallknöpfchen u.ä.) |
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Verankerungsproblematik |
Aufgrund der gewachsenen klinischen Erfahrungen und erster noch unveröffentlichter wissenschaftlicher Erkenntnisse lassen sich der Indikationsbereich sowie die Vor- und Nachteile der Invisalign-Methode zum jetzigen Zeitpunkt differenzierter beschreiben.
Der Hauptindikationsbereich umfasst dentoalveoläre Korrekturen bei:
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moderatem frontalem Eng- und Lückenstand |
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Pro-, Retrusion der Front |
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geringer In-, Extrusion (Einsatz von Attachments) |
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stabiler neutraler Interkuspidation |
Bedingt geeignet sind Aligner-Schienen bei:
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ausgeprägter In-, Extrusion |
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Torsion von Eckzähnen oder Prämolaren |
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Lückenschluss nach Prämolarenextraktion |
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Zahnretention |
Wegen ungünstiger Zahnmorphologie und ihres begrenzten Kraftansatzes sind Aligner-Schienen für umfangreiche vertikale, rotatorische und translatorische Zahnbewegungen Grenzen gesetzt. Hilfreich sind zusätzliche Attachments (z.B. lingual/bukkal bzw. labial platzierte Kompositaufbauten oder Knöpfe), um eine näherungsweise dreidimensionale Kontrolle der Zahnbewegung zu realisieren.
Kontraindiziert bzw. ungeeignet ist das Invisalign-System bei:
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Kindern mit nicht abgeschlossenem Zahnwechsel bzw. Zahndurchbruch |
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insuffizienter Mundhygiene (Risiko von Schmelzdemineralisation) |
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zur Korrektur von skelettalen Dysgnathien (sagittal, transversal, vertikal) |
Abgesehen von diesen Einschränkungen bietet die Aligner-Therapie einige, nicht unwesentliche Vorteile: Die herausnehmbaren Schienen sind nahezu unsichtbar. Die häusliche Zahnpflege (Bürste, Zahnseide) ist uneingeschränkt möglich. Auch hinsichtlich der Phonetik und des Tragekomforts bietet das Invisalign-System Vorteile, insofern ist es für bestimmte Berufsgruppen mit besonderen ästhetischen und funktionellen Bedürfnissen (z.B. Personen des öffentlichen Lebens, Blasmusiker) eine Bereicherung des Behandlungsinstrumentariums.
Auch anfängliche Bedenken, das Tragen der Schienen könne negative Effekte auf den Parodontalzustand oder die Kiefergelenksfunktion haben, sind nach derzeitigem Kenntnisstand unbegründet.
Aufgrund der umfangreichen kieferorthopädischen Planungs- und Kontrollaufgaben zur Definition des virtuellen Behandlungszieles und aufgrund der komplizierten Schienenherstellung ist das Invisalign-System mit nicht unerheblichem Aufwand verbunden. Dies führt in der Regel auch zu erhöhten Labor- und Materialkosten, welche mit dem Gebot der Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit einer Behandlung im Rahmen der vertragszahnärztlichen Versorgung nicht vereinbar sind.
Bei reibungslosem Behandlungsablauf ist zwar der Kontrollaufwand geringer, treten jedoch Komplikationen ein, z.B. bei Verlust einzelner Schienen oder bei geänderter Zahnmorphologie infolge neuer Restaurationen, kann die Therapie erschwert sein: es kann erforderlich sein, neue Schienen zu planen und anfertigen zu lassen oder auf festsitzende Geräte umzustellen.
Das Invisalign-Verfahren ist deshalb nur gut ausgebildeten Behandlern zu empfehlen, die in Diagnostik und Therapie das gesamte kieferorthopädische Spektrum beherrschen.
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